Heute stand ein Rundkurs an, der ins gleiche Hotel in Bin El Ouidane zurückführt und über etliche Pässe und durch das „Tal der glücklichen Menschen“:

Dabei noch einen Abstecher auf den Tizi N’Imi, der den Übergang in das Rosental darstellt und eine Option ist, über Ouarzazate nach Bin El Ouidane zu kommen. Der Pass ist noch nicht lange asphaltiert und da wollte ich mir das mal anschauen.
Hat dann nicht geklappt.
Aber von vorne: Der Einstieg in den Rundkurs war landschaftlich auch schon sensationell:

Ein Teil der Route, an einem auffälligen Berg „Le Cathedrale“ entlang, entpuppte sich zwar als landschaftlich sehr attraktiv,

aber auch als 25 Kilometer Schotterstrecke über zwei Pässe. Das ging für uns ok, aber den Kunden kann man das nicht zumuten. Deswegen haben wir auch viel Zeit verloren und konnten den Abstecher zum höchsten Pass Marokkos nicht nehmen.
Oben das Bild des Berges von unten, hier von „oben“:

Wie gesagt, die Strecke war toll:



Überraschend haben wir gegen Mittag eine Herberge mit Restaurant gefunden, das auch jetzt im Ramadan Essen zubereitete, zumindest auf Nachfrage. Denn auch dieses Hotel war leer. Aber sehr nett gemacht, und eine leckere Omelette-Tajine gegessen und Päuschen gemacht.

Im Hintergrund eine 140 Jahre alte Kasbah, die wir hätten besichtigen können, aber das Tagesprogramm war stramm.

Das merkwürdige Symbol auf den Teppichen ist das Berber-Symbol:

Pause:

Dann ging es weiter und weiter durch die Berge, die Region hier wird die „marokkanischen Dolomiten“ genannt, warum wird schnell klar:

Dann sind wir in das „Tal der glücklichen Menschen“ gekommen, einfach deswegen benannt, weil es sehr grün ist und die Leute hier immer zu ernten und zu essen haben. Ein paar Eindrücke während der Fahrt:

Unterwegs etliche Fußgänger:


Streckenweise auch wie Grand Canyon:

Eine „Ortsdurchfahrt“:

Local public Transport:

Und dann zu den ersten Dinosaurier-Fußspuren, deren es hier zahlreiche gibt:

Hier meine Hand in einem dreizehigen Fußabdruck, irgendwas um die 100 Millionen Jahre alt:

Hier die Fußspuren von was Klumpfüßigem:

Und ein Säugetier, das den Fußspuren nachspielt:

Meine Füße in den alten Fußspuren:

Es ging noch über einige Pässe

und durch grüne Täler,

ehe wir das heute echt hart verdiente Stiefelbier genießen konnten:

Denn das Tagesprogramm heute war wirklich lang:

Ne runde Runde 👍
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Stiefelbier in Marokko im Ramadan, da wird ja der Rapptor in der Pfanne verrückt. Viel Spaß noch ihr beiden! P.S. Den Staub, den ihr auf der Piste aufwartet, kommt gerade bei uns an.
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