Gestern abend keine Zeit für Blog, da ich Uwes Zumo so konfigurieren musste, dass es die Routen ordentlich und zuverlässig abfährt. Da wir festgestellt haben, dass wir zu unterschiedliche Fahr- und Pausenrhytmen haben, wurde beschlossen, dass wir nicht mehr Kolonne fahren, sondern jeder Freestyle den Track abfährt und wie uns Abends zum Nachtquartier wieder finden.
Gestern war unter anderem das „Val de Mis“ auf dem Programm, ein Tal, das an die Ardeche erinnert.




Und immer wieder Berge. Hier mal mit anderen Motiven:







Abends in einer sehr abseits gelegenen Herberge mit super Essen in einer Sackgasse untergekommen, und hier das Navi von Uwe neu konfiguriert.

Scheinbar nächtigen hier Pilzsammler, im Eingang findet sich diese Übersicht zu genießbar und weniger genießbaren Pilzen:

Am nächsten Tag ging es über den traumhaften Nigerpass nach Bozen, landwirtschaftlich voll auf Äpfel eingestellt:

Einen habe ich gepflückt und während der Fahrt gegessen, war ok.
Café in einem Ort mit einem etwas verfallenen Hotel „Corona“, kein Name mehr, der positiv besetzt ist:

Und über Meran ging es dann aufs Stilfser Joch. Ich hatte Glück, am Start war eine Baustelle und ich konnte einen Linienbus und eine Sammlung hochkarätiger Sportwagen überholen und hatte bis zur Hälfte Ruhe, dann lief ich auf einen 420 PS Porsche auf, der sich zwar Mühe gab davon zu ziehen, aber nicht gegen einen Tornado. Aber sein wir ehrlich; zum Überholen hätte es nicht gereicht, aber zum Dranbleiben. Überhaupt war viel los, aber ging so.
Oben dann die obligatorischen Fotos:


Uwe war 60 Kilometer hinter mir, Zeit, die Westrampe runter und wieder raufzufahren. Diese Westrampe ist landschaftlich viel schöner und fahrerisch abwechslungsreicher.

Eine Stunde später dann treffen bei Bruno,

einer der legendären Wurstbuden da oben. Und die Wurst ist wirklich lekker. Und dann noch ein Foto:

Da der Umbrai Pass runter in die Schweiz wegen Steinbruch gesperrt ist, sind wir zusammen nach Bormio runter und haben uns da ein Nachtlager gesucht.
Stilfser Joch ist immer noch einer der klassischen Pässe in den Alpen und nett anzusehen. Wenn ich mir die Bilder anschaue scheint auf diesen Hauptrouten sehr viel los zu sein. Schön dass Du noch Alternativen gefunden hast.
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Die 48 Kehren der Ostrampe sind völlig überbewertet. Die Westrampe nach Bormio ist landschaftlich schöner und fahrerisch abwechslungsreicher. Aber es gehört halt dazu, diese 48 Kehren zu meistern. Auch im dichten Verkehr.
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Seid froh, dass ihr so schönes Wetter habt 😄
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