Route Orange

Am letzten Tag war, für mich, denn der Space Cowboy musste seinen von gestern gestressten Geist und den gleichermaßen geschundenen Körper pflegen, eine schöne ruhige Fahrt geplant. Nach dem „Race-track“ gestern Abend hatte ich Geschmack an weiteren breiten, ebenen, und schön geschwungenen Strecken gefunden. Die Planung am Abend (die in Basecamp auf der „Freizeitkarte“ orange gemalten Straßen schienen am attraktivsten: rot ist Rue National, die sind voll, gelb ist klein und oftmals sehr wellig, und weiß ist immer schlecht) war am nächsten Morgen schnell hinfällig, da ich einfach auf der breiten, ebenen und schön geschwungenen Straße geblieben bin, die ich als erstes gefunden habe. Die D6 von Florac-Trois-Riveres nach Saint-Jean-du-Gard war so genial, dass ich sie einmal hin und dann wieder zurück gefahren bin. 50 Kilometer, ein Städtchen dazwischen, ansonsten Schräglage bei schönem Tempo: So was gibt’s bei uns nicht (hatte ich das schonmal erwähnt?)

Einmal bin ich vom Plan abgewichen, diese Straße hatten wir vor zwei Tagen schonmal gefahren, und sie war durchaus anspruchsvoll:

Interessant fand ich, dass mir auf dieser Straße unterwegs zwei Motorrad-Fahrschulen entgegen kamen. Recht so, diese Strecke war wirklich herrlich zum Lernen und Üben.

Ansonsten zwischendurch schauen, wo die bessere Straße hinführt.

Abends bei strahlender Sonne (tagsüber war es immer wieder bewölkt und oben auf den Bergen bei 1000 Meter auch durchaus frisch) das gewohnte Stiefelbier

und ein Klischee bestätigt: Alte französische Männer beim Boule Spiel:

Und nach so viel Baguette/Wurst/Käse-Assiette am Abend zum Abschied volles Rohr in ein Top-Restaurant (nahe dem Platz, in einer lauschigen Seitengasse. Jaja, das gibt es auch in Les Vans):

So bleibt die Statistik für meine letzte Tour hier in der Ardeche, morgen geht es in zwei Etappen nach Hause.

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