54

Morgens um 7 sind wir in Imilchil gestartet, auf 2.200 Meter. Das „Dorf“ ist die einzige Ansiedlung von Belang auf dem Weg von Norden von Midelt nach Süden nach Tinghir. Jeweils über 100 Kilometer zu diesen „richtigen“ Städten. Bilder von Imilchil hatten wir gestern. Ehrlicherweise ist es keine Empfehlung zur Übernachtung. Wie schon erwähnt erwäge…

Ramadan vorbei

Gestern um 18:30 war Schluss mit dem Mummenschanz, die Cafés haben wieder auch tagsüber geöffnet, die Leute sind spürbar ausgelassener, freundlicher, winken viel, und viel mehr Action auf der Gasse. Tagesplan war heute, eine andere Strecke von Midelt nach Imilchil zu finden, da gibt es mehrere, und die Route gestern war ja schon ganz Klasse,…

Aus den Wäldern in die Steinwüste

Nachdem gestern das Wetter ja eher bewölkt und kühl (man darf auch sagen: kalt) war, begann der Tag heute sehr sonnig. Die Aussicht vom Balkon des Hotels nahe Khenifra: Dann ging es ein paar Stunden durch die Wälder, erstaunliche Wälder. Auf einer Hochebene (wir sind ständig so um die 1600 Meter hoch) eine Eselszucht: Wer…

Durch die Wolken

Heute ging es von Fes zurück in den Süden, erstmal Richtung Khenifra, da sind wir auch auf der Herfahrt durchgekommen. Aber diesmal etwas östlicher durch die Berge und Wälder, und auch durch die Wolken. Der erste Tag ohne Sonne, und bei 2000 Meter wurde es recht frisch. Aber fahrerisch ein Traum. Größtenteils wirklich gute Straßen,…

Fes

Der erste und letzte fahrfreie Tag, aber ein paar Kilometer haben wir dennoch gemacht: gut 12 Kilometer sind wir heute durch die Stadt gelatscht. Um 10 Uhr hat uns der von Deutschland aus gebuchte deutschsprachige Führer abgeholt, der seit 28 Jahren Fremdenführer ist und die Altstadt mit ihren 1200 (in Worten: zwölftausend) Gassen und Sträßchen…

Die Römer

Die waren ja nun eine Zeitlang überall, oder zumindest überall dort, wo zu jener Zeit die bekannte Welt war. Und also auch in Nordafrika (Wer kennt nicht „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam„, für die Ungebildeten ohne großem Latinum: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss„). Nachdem Karthago also im 3. punischen…

Ramadan

„Ne, Ramadan ist kein Problem“, sagte der Reiseveranstalter, als ich ihn darauf hinwies, dass die Scoutingtour die letzte Woche des Ramadan umfasste. Klar, wer Offroad fährt, kein Mittagessen braucht und keine Frauen dabei hat, die nicht so eben in die Büsche pinkeln, und wer sein kühles Stiefelbier aus Engel Kühlbox im Begleitfahrzeug fischt, dem kann…

Rundkurs

Heute stand ein Rundkurs an, der ins gleiche Hotel in Bin El Ouidane zurückführt und über etliche Pässe und durch das „Tal der glücklichen Menschen“: Dabei noch einen Abstecher auf den Tizi N’Imi, der den Übergang in das Rosental darstellt und eine Option ist, über Ouarzazate nach Bin El Ouidane zu kommen. Der Pass ist…

On the road

So, erster Tag, es geht los. Es sind doch zwei Stunden Zeitunterschied, deswegen waren wir schon um 5 wach, wo es bei uns 7 ist. Es ist ruhig, aber da ist ein Hahn der spät und früh kräht, und irgendwo sind ein paar Hunde, die nicht schlafen. Da habe ich in der Nacht das Fenster…

25 Grad und blauer Himmel

Das Wetter bei uns zuhause ist ja von jeher außerhalb jeder Diskussion, und trotzdem habe ich jeden Winter das Gefühl, er war besonders grau und nass und kühl. Auch der März war nun wirklich nicht sehr frühlingshaft. Da trifft es sich doch, dass am Tag der Abreise nach Marrakesch wir dort bei 25 Grad und…

Wie alles anfing

Marokko finde ich ja schon lange Klasse, landschaftlich abwechslungsreich und spannend und überhaupt. Zweimal dort Rallye gefahren, und auch schon Offroad mit dem Raptor dort unterwegs gewesen. Und da fragt mich doch der Reiseveranstalter (Endurado), ob ich nicht mal eine Straßentour in Marokko scouten möchte, die dann ins Programm aufgenommen wird. Und da frag ich…

Finale und Resümee

Der letzte Tag ging über das Timmelsjoch (seeehr sehr schön, aber wie schon erwähnt: Der Grenzübertritt kostet Maut), dann das Ötztal entlang (sehr lang, sehr angenehm), das berühmte Hahntenjoch hoch (sehr kurvig) und dann Richtung Hotel in Innsbruck. Heute gab es die ersten Wolken in dieser Woche: Und immer wieder tolle Ausblicke: Landschaft Ja, Dolomiten…

Motorradmuseum Timmelsjoch

An der Mautstation am Timmelsjoch (die, interessant, nur für den Übertritt von Österreich nach Italien gilt. Wer die eine oder die andere Seite nur raufdüst, kann kostenfrei wieder runterfahren) gibt es ein tolles Motorradmusem, das 2021 unglücklicherweise abgebrannt ist und in weniger als einem Jahr neu aufgebaut wurde. Das musste ich dann mal ablichten, sehr…

Stilfser Joch

Gestern abend keine Zeit für Blog, da ich Uwes Zumo so konfigurieren musste, dass es die Routen ordentlich und zuverlässig abfährt. Da wir festgestellt haben, dass wir zu unterschiedliche Fahr- und Pausenrhytmen haben, wurde beschlossen, dass wir nicht mehr Kolonne fahren, sondern jeder Freestyle den Track abfährt und wie uns Abends zum Nachtquartier wieder finden….

Zurück in Italien

Der Abstecher nach Kärtnen gestern abend über den Plöckenpass war nur ein kurzer Abstecher, der Pass bot es an. Der war auf italienischer Seite perfekt ausgebaut, schön breit, super Belag, tolle Kurven. Auf der österreichischen Seite eine Buckelpiste vom übelsten. Dafür haben wir wirklich gut im „Loncium Bierhotel“, ein Bikerhotel, genächtigt, und auch das prämierte…

AfricaTwin Land

Heute ging es Richtung Süden, bis „knapp“ vor Venedig. Wie schon erwähnt, hatte ich die Routen für sie KTM geplant, und so wie gestern Schotter dabei war, waren die Pässe heute sehr schmal, sehr kurvig, sehr einsam. Wir hatten zwischendrin mal die Mopeds getauscht, und so angenehm Uwe die Varadero auch fand, aber er hätte…

Sella Runde

So groß der Glockner gestern war, so klein waren die Straßen heute. Zumindest am Vormittag. Ich habe ja die Tracks von 2020 genommen, als ich mit der KTM unterwegs war, und habe nicht mehr km Detail geprüft, wie klein die Straßen waren. Und so kamen auch einige Schotterpassagen dazu. Diesmal halt mit reinen Straßenreifen und…

Gloooockner

Nun war ich zweimal im den Alpen, aber die berühmte Großglockner-Hochalpenstraße bin ich noch nicht gefahren. War zwar ein Umweg, auf dem Weg von Innsbruck in die Dolomiten, aber ein kleiner. Was soll ich sagen: Ja, nette Strecke, für 30 Euro Maut darf man das aber auch erwarten. Aber an einem Samstag bei bestem Wetter…

Alpentouren

In diesem Teil sind die Alpentouren zu finden: Dolomiten 2020, allein mit der KTM Dolomiten 2023, zu zweit mit Tornado Westalpen zu zweit mit der AfricaTwin

Alle Jahre wieder

Die Alpen und speziell die Dolomiten sind ja zu groß und zu schön, um nur einmal dort gewesen zu sein. Vor drei Jahren 2020 war ich ja allein dort mit der KTM 690, um sie kennenzulernen, und um viel Spaß mit so einem kleinen, wendigen und doch recht flotten Gerät zu haben. Nach ein paar…

Résumé

Wir hatte in zwei Tagen Heimfahrt und Abends bei der Zwischenübernachtung genügend Zeit, verschiedene Bewertungen zu unterschiedlichen Aspekten dieser „Reise“ zu besprechen. Mein ganz persönliches Résumé: Offroad fahren Also, das war auf alle Fälle das Schwierigste und Härteste, was ich bislang gefahren bin (und das war nicht viel), aber auch die anderen, die schon seit…

Finale

Der letzte Tag. Die Knochen werden müder, morgens rauszukommen wird immer schwerer. Der Track war die ersten 50 Kilometer sehr schön, an einer Stelle ging es eine Weile durch ein Flussbett, da haben wir bisserl Fotoshooting gemacht. Das macht frisch, aber auch dreckig: Auf eigener Hochebene haben wir Brabby und Peter getroffen (da hatte Brabby…

Der (bislang) geilste Tag

Heute sind wir über 50 Prozent des Tracks gefahren, Rekord für uns. Landschaftlich war es sehr abwechslungsreich, fahrerisch nahezu easy, die Temperaturen erträglich, es war der bislang geilste Tag. Ok, zwei Reifenpannen, wobei die zweite das Resultat einer schlechten Reparatur der ersten Panne war. Bei der Gelegenheit wurde ein Tool vom Marco ausprobiert, um das…

Urlaub

Die ersten 80 Kilometer waren sehr angenehm, bisserl auf und bisserl ab, einmal mussten wir warten weil einer aus dem Yamaha Team mit gebrochenen Schlüsselbein unter einem Baum lag und der Yamaha-Transporter an dieser Stelle nicht hochkam. Nur Brabby hatte heute Pech, Reifenpanne und irgendwas war nicht reparabel. Bruno war mir seinem Chevrolet wieder hinter…

Da hängt noch ein Mann im Mast.

„Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:Hohes, hartes Friesengewächs;Schon sausen die Ruder. Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!Nun muß es zerschmettern …! Nein, es blieb ganz …!Wie lange? Wie lange? Mit feurigen Geißeln peitscht das MeerDie menschenfressenden Rosse daher;Sie schnauben und schäumen. Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!Eins auf den Nacken des andern…

Team Schneeflöckchen

Nach dem Horror von gestern, auch dass kein Team wirklich zusammen geblieben ist ( bzw. Zusammen bleiben konnte) wurde heute früh neu kombiniert: Die ausser Konkurrenz fahrenden Jäger (Peter, Ralf 1, Ralf 2) sind um 8 los und naturgemäß den kompletten Track gefahren. Ich bin mit Brabby und seinem Schwager Alex (der echte Rooki in…

Statistik (fortlaufend)

Diese Liste wird fortwährend aktualisiert. Aktuell haben wir (das Team) einiges zu verzeichnen, und dann hört man hier und da was aus dem gesamten Camp. Aus unserem Team: Albert ist im Stage 1 (diese 20 Kilometer scheissschotter) gestürzt und die KTM 990 ist ihm auf den Fuß gefallen. Sehr bunt alles, schwer am hinken Ein…

Erfolgreich scheitern, Part 2

Die erste Stage. 270 Kilometer, einen Teil sind wir ja am Samstag schon gefahren. Von daher war klar, dass wir den „lite track“ wählen. Strategisch sind wir als fast die letzten gestartet, hier sind erheblich viele Teilnehmer, die hier wirklich für Rallye trainieren, nicht nur die Navigation (die Grundidee der Veranstaltung). Und wenn 400 Leute…

Run on Kupris

Der Sonntag endet (nach der Registrierung und der technischen Abnahme) mit einer Fahrt aller Teilnehmer im die Stadt, der „Run on Kupris „ Während der Fahrt mit knapp 400 Teilnehmern ins ca 10 Kilometer entfernte Kupris konnte ich keine Fotos machen, aber eine mehrere Kilometer lange Schlange von eng gedrängten Motorrädern war schon eindrucksvoll. Kupris…

Fahrerlager, technische Abnahme

Mal ein paar Impressionen aus dem Fahrerlager (in der „Ruhe vor dem Sturm“): Und ein paar besondere Motorräder (bei all den KTMs) Eine alte xt500 mit Afrika-Tank: Mein nächstes Motorrad: Gasgas 700. Der spanische Hersteller wurde von KTM gekauft, und als erstes haben sie die 690 Enduro in ein Gasgas Kleid gestellt. Roter Rahmen, rote…