Marrakesch

Tja, was soll ich zu dieser Stadt sagen. Wir waren in Fes, in Essaouira, Start und Ziel ist eben Marrakesch. Die erste Überlegung, den Gästen hier zwei Nächte und einen ganzen Tag in der Stadt anzubieten, wird wohl verworfen. Der zentrale „Platz der Gehenkten“ ist so laut von den Trommlern, Schlangenbeschwörern, Mopeds (die hier gnadenlos durch die Menschenmenge rasen), man schlängelt sich wild um sich schlagend um die Fressbuden, um die „Restaurant“-Betreiber abzuwimmeln, an der einen Ecke stinkt es dermaßen nach Pferdepisse wegen den zahllosen Touristen-Kutschen, also ein wirkliches Vergnügen ist es nicht. Da reicht ein Nachmittag und Abendessen in der Stadt.

Und die Nebenstraßen außerhalb des Platzes sind auch nicht anders wie woanders.

Neben-„straßen“ in der Altstadt

Unser Taxifahrer hat uns zum Glück am Vormittag an einem „Kaufhaus“ abgesetzt, nahe des Platzes. Da gibt es Festpreise, eine riesige Auswahl, keine schreienden Verkäufer („where are you from? Germany? Alles gut, mache beste Preis“) sondern einen „Guide“, der dezent und höflich durch die Etagen geleitet (mit Rolltreppe!), mit Umkleidekabinen für die Klamotten, und schlussendlich einer größeren Auswahl als all die Händler in der Altstadt. Ok, bisschen teurer, aber auch nicht viel. Das war sehr sehr angenehm, und aus der geplanten Stunde wurden fast zwei, und wir haben auch ordentlich eingekauft. Gibt ja tatsächlich schöne Sachen hier.

Von dort dann noch eine Schleife Richtung Platz und zurück zum Taxi.

In der Jugend noch bunt, später schwarzes Gespenst. Obwohl Vollverschleierung seit 2017 verboten ist.
Straßenszenen
Die Kofferträger für die Hotels in der Medina warten auf Kunden

Nachmittags kam dann die Enduro-Truppe:

Abends sind wir dann alle (knappes Dutzend) wieder in die Stadt, nochmal in die Jazz-Rooftop-Bar zum Essen, ein bisschen über den Platz schlendern, und heim ins Hotel.

Am nächsten Tag dann 4 Stunden Mopeds aufladen, Koffer packen (welche de Souvenirs reisen im Hänger, und was nehmen wir mit?), Blog schreiben am Pool, und endlich frische Klamotten, die wir am Anfang hier im Hotel gelassen hatten. Taxi für morgen zum Flughafen ist bestellt, Abholtaxi in Frankfurt auch. Nur gescheites Wetter für zuhause wird es wohl nicht geben.

Was für ein Trip, was für ein Land. Resümee folgt die Tage.

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