So, letzte Etappe streng Richtung Osten nach Marrakesch. Sei langweilig, sagte der Endurado-Chef, fahr mal am Lalla Takerkoust vorbei, soll ein toller Stausee sein, und fahr mal in die Agafay-Wüste, soll auch schön sein. Hat er gesagt.
Die ersten knapp 100 Kilometer waren auch recht langweilig aber entspannt mit 100 über die Nationalstraße, dann ging es es rechts ab ins Geräusch. Nun ja. In einem Dorf war Markt, hier der Eselparkplatz:

Die Runde um den See war naturgemäß wieder mit bösem Schotter unterbrochen, hier tummelten sich nur dutzende Tagestouristen aus Marrakesch für Quad-Touren, aber ansonsten ist der Lalla Takerkoust ein Dreckloch und schlecht zu befahren.
Also dann einen Weg durch die „Agafay“-Wüste suchen. Natürlich: Dieser Weg endet hier.

Über eine Stunde sind wir rumgekurvt, um eine asphaltier Runde ziehen zu können, keine Chance.
Landschaftlich so ok, ja, wenn wir das alles nicht schon gesehen hätten. Da muss ich nochmal intensiv nachplanen.

Da das geplante Mittagessen am „See“ ausgefallen ist (die Restaurants waren nicht so ansprechend), haben wir in der Einfallstraße nach Marrakesch an einem Straßenrestaurant recht gut gegessen, und uns dann in den Verkehr gestürzt. Ist schon nicht ganz so einfach, vollbepackt an den Kreiseln nicht abgedrängt zu werden und sich zu behaupten. Aber 95 PS tun da das ihre.
Und dann hat sich doch tatsächlich der Kreis geschlossen:

Unser wohlverdienter Ankunfts-Tee:

Abends sind wir dann in die „Jazz Rooftop Bar“ in die Altstadt gegangen, ein spezieller Platz.

Endlich schöner Jazz im Hintergrund (hatte der Italiener in Essaouira aber auch), die Live-Musik so einigermaßen, aber immerhin, und irgendwie entspanntes Feeling.

Mitten im Innenhof steht eine Palme, in der eine Taube gebrütet hat, aber nicht so richtig zufrieden mit der Wahl des Nestes wirkte:

Vom berühmten Platz „Jeerma El Fnaas“ haben wir keine Fotos gemacht, da ist ein Gewimmel und Lärm und Gewusel, kaum auszuhalten. Da verweise ich auf den letzten Abend von der Offroad-Tour.
Ein Eindruck von dem Chaos im Straßenverkehr aus unserem Taxi heraus:
Die Statistik an diesem Tag mit all den Irrwegen:

So, der Kreis hat sich geschlossen. Morgen Shopping, Sightseeing, und noch ein anderes Hotel in der Nähe anschauen. Aber die Tour selbst ist zu Ende. Ohne Sturz, ohne Pannen. Über 4000 Kilometer. Was für ein Ritt, was für ein Land.