AfricaTwin Land

Heute ging es Richtung Süden, bis „knapp“ vor Venedig.

Wie schon erwähnt, hatte ich die Routen für sie KTM geplant, und so wie gestern Schotter dabei war, waren die Pässe heute sehr schmal, sehr kurvig, sehr einsam. Wir hatten zwischendrin mal die Mopeds getauscht, und so angenehm Uwe die Varadero auch fand, aber er hätte sie gerne auf breiteren Straßen gefahren, „mit meiner eigenen Spur“, wie er sagte. Denn die Strecken, die wir heute großteils fuhren, waren grad so breit wie ein Auto, und nach Aussage Uwe „AfricaTwin Land“

Man beachtet den Maßstab. Die Kehren kaum 100 Meter auseinander.

Aber das Wetter meint es immer noch gut mit uns. So fing der Tag an:

Blick vom Balkon unserer Unterkunft

Die Straßen sind nicht nur kleiner als am Anfang, sondern nun, da Montag, auch deutlich einsamer. Endlich mal mehr Motorräder, wenn überhaupt, als Autos. Den ganzen Tag weniger Überholmanöver als am Wochenende in einer Viertelstunde.

Zweiter Kaffee am Morgen

Als wir die Mopeds getauscht hatten, schaute natürlich keiner mehr auf den Tank, und traditionell hat die AfricaTwin ja keine Tankanzeige und kein Reservelämpchen, und so war es an mir mit leerem Tank stehen zu bleiben. Immerhin hat die AfricaTwin einen Benzinhahn, der „Reserve“ kennt. Im Schongang dann 25 Kilometer bis zur nächsten Tanke (was für unsere Verhältnisse ja recht weit ist)

Dort im Dorf dann Mittagspause, mit Brot und Wurst und Käse aus dem Supermarkt.

Und halt Landschaft ohne Ende. Aber was willst du endlos Berge fotografieren? Mann vor Berg, Motorrad vor Berg, Mann und Motorrad vor Berg?

Dann halt Lampe vor Berg;

Zum Ende den Plöckenpass wieder nach Österreich zurück und dort ein nettes Bikerhotel gebucht, nach einem Tipp vom Leuten oben auf dem Pass, die mitgehört hatten, wie wir uns überlegt hatten, wann wir mit der Suche nach einem Nachtlager anfangen. Und nicht nur ein tolles Hotel im einem kleinen charmanten Kaff, sondern auch eine prämierte Hausbrauerei.

Der Blick nach oben von der Terrasse. Kann man nicht meckern.

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