Resümee

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Also, Toskana kennt ein jeder, oder hat zumindest Bilder im Kopf (und sei es aus „Gladiator“).

Dass es so viel Wald gibt war mir nicht klar, die fotogenen toskanischen Hügel sind nur ein Teil der Landschaft. Aber die sind wirklich eindrucksvoll.

Motorradfahren ist ein Traum. Hügel, Kurven, lange Strecken ohne Unterbrechung, und dennoch abwechselungsreich. In der Nähe von Städten (Pisa etc ) ist es genauso stressig wie andernorts. Mit dem Konzept des „Basecamp“ und Tagestouren sind wir sehr gut gefahren, man merkt kaum, dass man eine Strecke schon gefahren ist. Und die Koffer bleiben leer für Souvenirs…

Essen und Trinken geht naturgemäß gut, aber an den Chianti muss man sich gewöhnen. Nicht jeder schmeckt sofort. Und manche Restaurants wirken bemüht, besonders italienisch bzw. toskanisch zu wirken. Pizza geht aber tatsächlich auch in Italien, nur beim Brot muss man aufpassen und entweder „gesalzenes“ Brot verlangen, oder gleich auf das unverhältnismäßig teure „Focaccia“ gehen. Und dann in diesen „Panificio“ ein „Sandwich“ mit lokaler Wurst bestellen:

Florenz und die Uffizien sind meiner Ansicht nach nicht zwingend.

Sehr viel Touristen (wie selbst im Mai in der ganzen Toskana), schlechte Bilder, und den teuersten Cappuccino: 6 € !! Und das bei einem durchschnittlichen Preis von 1,50 €. Er schmeckt aber IMMER, da ist Verlass drauf.

Und auch Pisa ist maximal für ein Foto ein Stop wert:

Spannender als so „Highlights“ wie Florenz fand ich die „kleinen“ Ausflugsziele wie die verfallene Abtei…

…oder die Landschaft im Allgemeinen:

…oder nette Weinverkostungen bei lokalen Winzern (wobei man auch dabei aufpassen muss, nicht zu touristisch organisierte Verkostungen zu wählen. Einfach bei TripAdvisor schauen, ob das Weingut dort für eine Tour vorgeschlagen wird, dann NICHT dorthin fahren.)

Es bliebe noch viel zu fahren dort, und bei Gelegenheit werden wir das nachholen.

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