Wer aus einem Fehler nicht lernt….

… begeht den nächsten, wie das Kalenderblatt sagt.

Aber erstmal war packen angesagt, Umzug nach Osten nahe „Delnice“ (in ein verlorenes Kaff namens „Lic“ , angeblich seit 800 Jahren besiedelt, aber das ist Strinz-Trinitatis auch). Immerhin gibt es einen Mini-Market.

Die Anfahrt angenehm, strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen.

Die neue Behausung im Stile einer Berghütte, recht kuschelig eng, mit gusseisernen Bollerofen.

Nach einem sehr lekkeren Mittagessen im ersten Restaurant am Platz

sind wir dann zu dritt (Jürgen war wieder schlau und hat den Rest des Tages auf der Terrasse verbracht) mal losgefahren: die Route rückwärts, die eigentlich für den Motorradfahrer von Pazin hierher gedacht war.

Der Anfang war ganz lauschig, schöne breite und geschotterte Waldwege, fast Sauerland-Niveau. Dann ging es auf einen grün getupften Pfad, wieder bergab. Und Markus war zu flott und ruckzuck war der „point of no return“ schon wieder überschritten. Diesmal wirklich, da ging es Absätze von einem halben Meter hinab.

Und es sieht auf den Videos so unglaublich harmlos aus.

Und ganz unten war der Sumpf.

Der Sumpf
Der Weg durch den Sumpf

„Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ , wie ein anderes altes DDR-Kalenderblatt sagt. Aber wir hatten keine Chance, es ging wirklich nicht mehr zurück. Auf der anderen Seite des Sumpfes ging es wieder hoch. Nur 40 Höhenmeter, aber zwei Stunden haben wir gebraucht.

Ein toller Wanderweg, aber nicht mit 150 Kilo sperrigem Gepäck.

Schon wieder hatten wir die Route nicht auf den Winkel zu den Höhenlinien gecheckt.

Ich erwarte von uns, dass dies kein drittes Mal passiert.

Die Sonne war schon eine Stunde schlafen, ehe wir es aus dem Wald heraus geschafft hatten. Das versprochene Glücksgefühl, wenn „man“ „sowas“ geschafft hat, stellte sich nicht ein. Dummheit gehört natürlich bestraft, aber wie sagte Markus: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Dummer mal so hart bestraft wurde“.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Üben macht den Matschmeister. Es gibt keine Fehler beim Endurofahren, das sind ErFahrungen. Und Dirks KTM bekommt ne neue Optik: Von Carbon zu Hammerschlag. Übrigens ist Strinz Trinitatis seit 900 Jahren besiedelt und hat seit 850 Jahren Marktrecht.

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